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SCHACH-SPHINX/03251: Von grenzenlosem Optimismus (SB)


Wenn es nach seinen Eltern gegangen wäre, hätte Efim Bogoljubow Theologie studieren sollen. Doch so tauschte er die Kanzel gegen das Schachbrett aus und wurde zu einem der stärksten Spieler seiner Zeit. Seine religiöse Wurzel konnte er allerdings nie so richtig ablegen. So schrieb Rudolf Spielmann über ihn, daß "die grundlegende Eigenschaft seines Charakters, sein Alpha und Omega - der grenzenlose Optimismus" sei. Und Alexander Aljechin fügte hinzu: "Bogoljubow betrachtet seinen Kontrahenten als Experimentierfeld für die Anwendung seiner Kunst und trachtet niemals danach, seinen Gegner zu studieren. Oftmals hofft er dort auf ein Wunder, wo Wissen vonnöten ist." Im heutigen Rätsel der Sphinx wurde ihm ein solches "Wunder" zuteil. Mit den weißen Steinen fand Bogoljubow eine der schönsten Kombinationen der Schachgeschichte, Wanderer.



Bogoljubow - Mieses
Baden-Baden 1925

Auflösung des letzten Sphinx-Rätsels:
Eine zauberhafte Blindpartie Aljechins, und viele Schachspieler hätten sie nicht einmal sehendes Auges gefunden: 1.Se5-f7!! Kg8xf7 2.De2xe6+ Kf7-g6 - 2...Kf7xe6 3.Sf3-g5# - 3.g2-g4 Lb7-e4 4.Sf3-h4#


Erstveröffentlichung am 07. November 1999

04. September 2010



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